Kaffee

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BARISTA HANDBUCH Zubereitung  

Qualität

Beitrag vonPoetry Café

Um die Güte eines Espressos oder einer Tasse Kaffee beurteilen zu können, gibt es drei wesentliche Hauptkriterien:

1.     Aroma

Ist eine komplexe Empfindung, die zwei Sinne beinhaltet – Schmecken und Riechen. Der Geschmack ist immer eindimensional, also süß, sauer, bitter oder salzig. Erst der Duft schafft daraus subtile Nuancen wie „blumig“ oder „weinig“. Das Aroma wird immer vom frisch gebrühten Kaffee abgeleitet.

2.     Säure

Ist teilweise eine wünschenswerte Eigenschaft von Kaffee: Sie beschreibt das Prickelnde, Vibrierende im Kaffee, ähnlich wie die Kohlensäure im Wasser. Es ist die Empfindung von Trockenheit, die der Kaffee unter den Rändern der Zunge und auf der Rückseite des Gaumens produziert. Die Rolle der Säure im Kaffee ist nicht anders als ihre Rolle beim Aroma des Weins. Sie liefert eine scharfe, helle Qualität. Mit ungenügender Säure neigt Kaffee dazu, flach zu schmecken. Säure darf nicht mit sauer verwechselt werden, was eine unangenehme, negative Aromaeigenschaft ist.

3.     Körper

Ist das Gefühl, das der Kaffee im Mund ergibt. Der Begriff beschreibt die Festigkeit, das Gewicht, das auf der Zunge empfunden wird (Vollmilch zum Beispiel empfinden wir verglichen mit Wasser als vollen, üppigen, Körper). Die Vorstellung eines Kaffee-Körpers hängt mit den Ölen und den Teilchen zusammen, die während des Brühens extrahiert werden.

Tipp: Wenn Du beim nächsten Mal eine neue Kaffeesorte ausprobierst/ verkostest, versuche, diese Kriterien einzeln zu beurteilen und bewusst zu schmecken, zu riechen und wahrzunehmen. So kannst Du verschiedene Sorten leichter unterscheiden und beurteilen.