Der poetische Katastrophenfilm
Lieblingslieder mal visuell
Verlassene Städte
Cineastische Fotos
Gedanken zum Muttertag
Café Szenen aus Paris
Splitscreen: A Love Story
Nachtclubs am Tag
Textpresso verlängert & erweitert
Halb clean, halb Chaos
Bücher und ihre Accessoires
Couch Comic
Kunst im Büro
150 Jahre Julius Meinl
Kaffeehaus – Gegenstände
Schere-Stein-Papier für Facebook
Kreative Ostereier
Kunstvolle Clips – OK Go
Textpresso – unser Literaturwettbewerb startet!
Hassliebe
Farbenfrohes Gefängnis
Newspaper Blackout Poems
Piano for Peace
Wien, frühmorgens zwischen 4 und 7 Uhr
City Limits.
Charmante Ökosysteme.
Farbenfrohes Dessert.
Wilde Ideen.
Inspirierende Poetinnen.
Kaffeetratscherl.
Claes Oldenburg: The Sixties
Poetry Slam Cup Wien
Wolkig.
Poetry Café auf Pinterest.
Rettet das Essen vor dem Kühlschrank!
Life in a day.
The Poetry Society
Kindheitsträume – The Obliteration Room.
10 inspirierende Valentinstags-Geschenke.
Nicht nur so dahingesagt.
Da geht uns ein Licht auf.
Die coolste Postkarte.
Schöne Stille.
Megacities.
Stencilkünstler: jana & js
10 x Inspiration durch Kaffee.
Die Geheimnisse der Secondhand-Bücher.
Spiderman.
Papierkunst.
Gegenwart & Vergangenheit.
Fragil.
Poetische Objekte.
Ein Diamant-Ring für alle.
Genetische Porträts.
Fast echte Ferien.
Inspirierende Pinnwand: Pinterest.
Kunstvolle Tattoos.
Wanderlust.
Frohe Weihnachten!
Visastamper.
Das Surma-Volk
Pudelskern!
Fühlometer.
Last-minute Geschenke für Weihnachten
Textpresso: Schwellenschreiter, Kerstin Frickmann
Hero.
Textpresso – der Gewinnerbeitrag von Daniel Zipfel
Poetisches Windowshopping.
Wunderschöne Musik.
Ein echter Picasso!
Bicycles forever.
Kleine Plastikfigur.
Wiener Kaffeehauskultur als Kulturerbe.
Skate painting.
Koffer packen – einmal anders.
Textpresso – die Lesung.
Kunst am iPad: Mixel
Verliebt, verlobt…
Young@Heart.
Ideenaustausch.
Das Gesicht des Verlierers.
Herr Grimm und Frau Groll
Lichtstrahlen.
Places to go, people to see…
This isn’t happiness.
Davonfliegen.
Laborratten.
Oh happy day!
Geschichtenerzähler.
Stickman.
Steve Jobs.
Rundum beschwingt.
Kaffeehausexperimente.
Playa.
404 – Error
Erst der Spaß, dann das Vergnügen!
Schöne Küsse.
Food Design.
George Enescu Festival
Der Kopf lässt sich nicht demontieren.
Spieglein, Spieglein.
Minimiam.
Textpresso
Plakativ.
Für Saubermänner.
Drahtig.
Um die Welt
Street Art Notebook
Das Graffiti-Alphabet
Bleistift vs. Kamera
Snail Mail My Email
Illuminiert.
Vogelfrei.
Boyoyong.
Wir sind keine Künstler.
Interaktives Tattoo.
Cyborg Kuscheltiere.
Ink Riders.
Zeitreisende.
Erinnerungswürdig.
Sommerliches Leinwandvergnügen.
Surreal.
Begeisterung, Herz & Adrenalin
Schweigen im Kaffeehaus.
Verrücktes Wohnen.
I love you more.
Geschmackliches Kunstwerk.
Rainbow spotting.
As big as your mind.
Polareis.
Eternal Peace.
Stained Window.
Das unmögliche Polaroid?
Zerknüllt.
Phantasievolle Glasgebilde.
Vertikale Gärten.
Kaffeehausgeräusche.
Just kids.
Poetische Fotografie.
Projekt Dictee.
Longboard.
Life Ball 2011
Breakfast, Interrupted.
Wiener Festwochen.
Leviathan.
Modepalast.
Heisses Pflaster.
Dein Vater ist hipper als du!
Poetisch gesehen ist das Glas halbvoll.
Back to the future.
Moleskine: Begleiter der Poeten
Das große Wiener Kaffeehausexperiment.
The anatomy of a senseless thought.
Willkommen im Poetry Café!
Naked Lunch meets Franz Kafka.
Poetry in der Architektur.
Die Melange aus Kaffee und Milch ist eine Wiener Erfindung, das Kaffeehaus lieferte neue Variationen und den weltweiten Export. Der Zeitungshalter ist das Relikt einer kostengünstigen Allgemeinbildung und Zugang zur Welt – lange vor Fernsehen und Internet. Am Kaffeehaustisch wurde Literatur, Musik und Politik gemacht, gespielt und gehandelt, als das multifunktionale Möbel noch nicht existierte. Als Ort bietet das Kaffeehaus Reisenden und Getriebenen gleichermaßen ein Zuhause. Ausstattung und Besucher des Kaffeehauses geben Auskunft über lokale Moden und Stile oder mixen diese als globale Trends von morgen.
Unter der Forschungsregie des Architekten und Designers Gregor Eichinger soll Das Große Wiener Kaffeehaus-Experiment neue Ansätze für diesen speziellen Ort Wiener Prägung liefern, die einer sich in Veränderung befindlichen urbanen Lebenskultur Rechnung tragen und zugleich Design in seiner künstlerisch-wissenschaftlichen Herangehensweise als angewandtes Forschungstool erproben.
Am 4. Oktober startet Phase 2 des Experiments und aus diesem Anlass haben wir Gregor Eichinger zum Interview getroffen.
Herr Eichinger, was wäre Wien ohne seine Kaffeehäuser?
Die Stadt würde zwar ähnlich aussehen, hätte aber nicht diese Aufenthaltsqualität die Wien weltberühmt macht.
Der Grund, warum Sie „Das große Wiener Kaffeehaus-Experiment“ ins Leben gerufen haben? (Warum liegt Ihnen das Wiener Kaffeehaus so am Herzen?)
Da uns der Umgang mit den Qualitäten der Kaffeehäuser langsam verloren geht. Die Hüllen sind noch da, aber wir verlernen sie zu nutzen.
Ihre bisher wichtigste Erkenntnis während des Experiments?
Wir Designer und Architekten können aus diesem komplexen Raum und Dienstleistungsanspruch nach wie vor sehr viel lernen.
Wer oder was inspiriert Sie?
Die Menschen.
Womit assoziieren Sie den Begriff „everyday poetry“?
Direkt mit Kaffeehaus – weil diese Orte die ausreichende Muße zur Verfügung stellen, um „everyday poetry“ entstehen zu lassen und in Ruhe zu reflektieren.
Ihr liebstes Kaffeehaus in Wien? Und in der Welt?
Es gibt viele – für jede Stimmung ein anderes, was die besondere Qualität von Wien darstellt.
Der nächste Termin, den man sich in Bezug auf das Experiment vormerken sollte Den 4. Oktober 2011 abends zur Eröffnung und ab 5.Oktober normaler Betrieb des experimentellen Kaffeehauses.
Vielen Dank für das Interview!
Gregor Eichinger ist Architekt und lebt und arbeitet in Wien.
Die Hüllen sind noch da, aber wir verlernen sie zu nutzen.”
Link
Das große Wiener Kaffeehausexperiment im MAK