Rettet das Essen vor dem Kühlschrank!
Wilde Ideen.
Life in a day.
The Poetry Society
Kindheitsträume – The Obliteration Room.
10 inspirierende Valentinstags-Geschenke.
Nicht nur so dahingesagt.
Da geht uns ein Licht auf.
Die coolste Postkarte.
Schöne Stille.
Megacities.
Stencilkünstler: jana & js
10 x Inspiration durch Kaffee.
Die Geheimnisse der Secondhand-Bücher.
Spiderman.
Papierkunst.
Gegenwart & Vergangenheit.
Fragil.
Poetische Objekte.
Ein Diamant-Ring für alle.
Genetische Porträts.
Fast echte Ferien.
Inspirierende Pinnwand: Pinterest.
Kunstvolle Tattoos.
Wanderlust.
Frohe Weihnachten!
Visastamper.
Das Surma-Volk
Pudelskern!
Fühlometer.
Last-minute Geschenke für Weihnachten
Textpresso: Schwellenschreiter, Kerstin Frickmann
Hero.
Textpresso – der Gewinnerbeitrag von Daniel Zipfel
Poetisches Windowshopping.
Wunderschöne Musik.
Ein echter Picasso!
Bicycles forever.
Kleine Plastikfigur.
Wiener Kaffeehauskultur als Kulturerbe.
Skate painting.
Koffer packen – einmal anders.
Textpresso – die Lesung.
Kunst am iPad: Mixel
Verliebt, verlobt…
Young@Heart.
Ideenaustausch.
Das Gesicht des Verlierers.
Herr Grimm und Frau Groll
Lichtstrahlen.
Places to go, people to see…
This isn’t happiness.
Davonfliegen.
Laborratten.
Oh happy day!
Geschichtenerzähler.
Stickman.
Steve Jobs.
Rundum beschwingt.
Kaffeehausexperimente.
Playa.
404 – Error
Erst der Spaß, dann das Vergnügen!
Schöne Küsse.
Food Design.
George Enescu Festival
Der Kopf lässt sich nicht demontieren.
Spieglein, Spieglein.
Minimiam.
Textpresso
Plakativ.
Für Saubermänner.
Drahtig.
Um die Welt
Street Art Notebook
Das Graffiti-Alphabet
Bleistift vs. Kamera
Snail Mail My Email
Illuminiert.
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Boyoyong.
Wir sind keine Künstler.
Interaktives Tattoo.
Cyborg Kuscheltiere.
Ink Riders.
Zeitreisende.
Erinnerungswürdig.
Sommerliches Leinwandvergnügen.
Surreal.
Begeisterung, Herz & Adrenalin
Schweigen im Kaffeehaus.
Verrücktes Wohnen.
I love you more.
Charmante Ökosysteme.
Geschmackliches Kunstwerk.
Rainbow spotting.
As big as your mind.
Polareis.
Eternal Peace.
Stained Window.
Das unmögliche Polaroid?
Zerknüllt.
Phantasievolle Glasgebilde.
Vertikale Gärten.
Kaffeehausgeräusche.
Just kids.
Poetische Fotografie.
Projekt Dictee.
Longboard.
Life Ball 2011
Breakfast, Interrupted.
Wiener Festwochen.
Leviathan.
Modepalast.
Heisses Pflaster.
City Limits.
Dein Vater ist hipper als du!
Poetisch gesehen ist das Glas halbvoll.
Back to the future.
Moleskine: Begleiter der Poeten
Das große Wiener Kaffeehausexperiment.
The anatomy of a senseless thought.
Willkommen im Poetry Café!
Naked Lunch meets Franz Kafka.
Poetry in der Architektur.
Wir haben die farbenfrohen Stencil-Werke von jana & js 2010, dem austro-französischen Künstler-Ehepaar, in Paris entdeckt und sind kürzlich wieder über sie “gestolpert”. Inspiriert von der Stadt und deren Architektur im Wandel der Zeit, sowie von den Bewohnern und den Betrachtern, sprühen jana & js urbane Landschaften, Details von Architekturen und Portraits (oft fotografierende Personen) mit einem Spiel von Reflexionen und Transparenzen. Anlässlich ihres Wien-Besuchs führten wir ein Interview mit ihnen und haben über ihren eigenen Stil, die Leidenschaft zur Fotografie und den Dialog des Werkes mit dem Umfeld diskutiert. Und natürlich darüber, warum die Geschichte hinter dem Bild so wichtig für die beiden ist.
Seit wann arbeitet ihr zusammen?
Wir haben uns 2004 in Madrid kennengelernt und dort auch die Technik der Stencils entdeckt. Danach hat jeder für sich seinen eigenen Stil weiterentwickelt. Damals begannen wir gelegentlich gemeinsame Stencils zu sprühen. 2006 gingen wir nach Paris und arbeiten seitdem unter dem Namen “jana & js”.

jana & js im Jänner 2012 in Wien (gleich neben der Galerie Westlicht, Westbahnstraße 42)
Habt ihr immer schon mit Stencils gearbeitet oder habt ihr euch dahin entwickelt?
Gemeinsam haben wir schon immer mit Stencils gearbeitet. Im engen Zusammenhang steht die Fotografie, die ja eigentlich auch Basis für unsere Stencil-Arbeiten ist. Das Fotografieren ist nach wie vor auch eine große Leidenschaft von uns. Seit längerem arbeiten und experimentieren wir auch mit der Siebdrucktechnik.
Wie geht ihr vor, wenn ihr ein neues Werk kreiert?
Das hängt immer von dem jeweiligen Projekt ab. Manchmal entdecken wir einen Ort oder eine Mauer und haben sofort eine Idee mit dem dazu passenden Bild und manchmal ist es genau umgekehrt, da haben wir das fertige Bild und suchen einen passenden Platz dafür. Es ist uns wichtig, dass unsere Arbeiten in einen Dialog mit dem Umfeld treten und eine Interaktion zwischen unserem Werk und den Menschen entsteht. Wir haben das Glück zu zweit zu arbeiten. Wenn wir also ein neues Werk kreieren, dann hat zunächst einer von uns eine Idee im Kopf. Der Andere nimmt diese Idee auf und verbindet sie mit seiner. Dabei ergeben sich oft neue Impulse und Schritt für Schritt wächst das Werk bis wir beide zufrieden sind.
Warum sieht man bei euren Bilder so oft Kameras als Motiv?
Die Fotografie ist eine große Leidenschaft von uns beiden. Bevor wir angefangen haben mit Stencils zu arbeiten, haben wir schon viel fotografiert. Wir besitzen eine große Sammlung von alten Fotoapparaten. Als wir anfingen Stencils zu schneiden kam uns gleich die Idee etwas in Verbindung mit der Fotografie zu machen. Wir haben bemerkt, dass das Darstellen von Menschen mit Fotoapparaten oft lustige Situationen auslöst, besonders wenn die Passanten anfangen unsere gesprühten Fotografen zu fotografieren. Das gefällt uns!
Eure Lieblings-Werke?
Uns gefällt besonders gut das Werk “jana am fenster”, der „Fotograf in Shanghai“, und die zwei großen Fotografen in Paris. Für uns ist nicht immer nur das Bild das wir darstellen wichtig, sondern auch die ganze Geschichte und die Erinnerungen dahinter, zB wie wir die Mauer oder den Ort gefunden haben, unter welchen Umständen wir gesprüht haben, welche Leute wir währenddessen kennengelernt haben…

jana & js: Fotograf in Shanghai

jana & j's: Street-Art 13, Paris, France 2011
Wovon oder von wem lasst ihr euch inspirieren? Wie kommt ihr auf neue Ideen?
Wir lassen uns hauptsächlich von den verschiedenen Städten und Ländern in denen wir gelebt haben, die wir durchqueren oder besuchen und den Menschen die dort leben inspirieren. Uns begeistern die unterschiedlichen Architekturen, besonders die Häuserkomplexe, welche wir oft in den östlichen Ländern und in China gesehen haben. Wir finden unsere Inspirationen aber auch in den Veränderungen einer Stadt, wie z.B. in den Abrisshäuser oder den Neubauten, also der Konstruktion und Destruktion.
Eure nächste Ausstellung in Österreich?
Wir haben im Moment noch keine Ausstellung in Österreich geplant, aber wir arbeiten weiterhin mit der Galerie Inoperable in Wien zusammen. Ende Jänner (25. und 26.1., Anm. d. Red.) werden wir eine Wand in Wien (7.Bezirk, Westbahnstraße) sprühen.
Für uns ist nicht immer nur das Bild das wir darstellen wichtig, sondern auch die ganze Geschichte und die Erinnerungen dahinter”
Vielen Dank für das Interview!
Links
Website jana & js
Galerie Inoperable